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Geschichte
Gründung
Am 12. November 1893 hat Roland Geldner in der Basler Nationalzeitung ein Inserat aufgegeben, um "sämtliche Freunde dieses Sports" zu finden. Drei Tage später wurde der Footballclub Basel von elf begeisterten Sportlern gegründet. Ganz zu Beginn gab es noch keine Meisterschaft in der Schweiz, sodass der FCB oft gegen Vereine aus der Region spielen musste. Erst um die Jahrhundertwende spielte man in der Schweiz eine erste offizielle Meisterschaft, wo der FCB zuerst gar nicht mitmachte. Das Heimstadion des FCB war der Landhof im Kleinbasel, welche ihm 60 Jahre bis zum Bau des Joggeli diente.
Anfangszeit
Seit 1900 nahm der FC Basel an jeder Meisterschaft teil, bis zum ersten Titel mussten sich seine Fans dagegen lange gedulden. Der Fussball wurde in dieser Zeit immer populärer; auch die Kommerzialisierung des Sports nahm zu. Ende 30er Jahre stieg der FCB einmal in die zweithöchste Liga ab, konnte allerdings pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum im 1943 wieder aufsteigen. Weitere zehn Jahre später reichte es dann endlich zum ersten Meistertitel der Clubgeschichte. In dieser Zeit entstand auch das Stadion St. Jakob, welches nach der WM 1954 die neue Heimstätte des FC Basel wurde.
Ära Benthaus
Nach einigen eher durchschnittlicheren Jahren kam mit Helmut Benthaus eine bekannte Grösse zum FCB. Mitte der 60er Jahre agierte er in Basel als Spielertrainer, danach als Trainer. In dieser Zeit machte sich der Club einen grossen Namen: Bis 1980 konnte man insgesamt sieben Mal den nationalen Meistertitel gewinnen. Die erfolgreichste Phase war zu Beginn der 70er Jahre, wo sogar vier von fünf Meisterschaften geholt wurden.
Zwischenjahr
Den sehr erfolgreichen folgten bald wieder schlechtere Jahre, sodass sich der FCB 1988 plötzlich in der zweithöchsten Spielklasse wieder fand. Da auch das Zuschauerinteresse stark abnahm, ging der FC Basel fast konkurs. Glücklicherweise konnte sich der Verein dennoch wieder erholen, wobei die eigentliche Wende genau zum 100-jährigen Jubiläum kam: In der folgenden Saison (1994) stieg der FCB wieder auf und ist seitdem ununterbrochen in der höchsten Liga anzutreffen. Bis zum Neubau des St. Jakob-Stadion war der FCB aber stets im Mittelfeld der Tabelle platziert.
Ära Gross
Neben einem neuen Stadion gab es gleich auch noch einen neuen Trainer: Christian Gross. Mit seiner Mentalität machte er den FCB in den Nullerjahren des 21. Jahrhunderts vom Mittelfeldclub zum Spitzenclub. Dank einem konstant hohen Zuschaueraufkommen im neuen Stadion und einer kompetenten Vereinsleitung, konnte sich der FCB über ein Jahrzehnt in den besten Rängen halten. Die Saison 2002/2003 wurde wohl die erfolgreichste aller Zeiten, wo der FCB nach seinem zweiten Double (Meistertitel und Cuptitel im gleichen Jahr) der Geschichte die Champions League erreichte. Dort traf er auf Gegner wie Celtic Glasgow, Liverpool, Juventus Turin und Manchester United, wobei er sich gegen die ersten beiden durchsetzen konnte. Erst in der Zwischenrunde schied man punktgleich mit Juventus Turin aus dem Turnier aus. Bis 2009 spielte der FCB weiter oben mit, aber die Zuschauer wurden mit der immer kompakteren Spielweise zunehmend unzufrieden. Deshalb entschied sich die Vereinsleitung danach zu einer Trennung von Gross.
Fink, Vogel, Yakin und Sousa
Der neue Trainer hiess Thorsten Fink, welcher offensiveren Fussball spielen liess und trotzdem sofortigen Erfolg feierte. Als erster Trainer der Clubgeschichte gewann er gleich in der ersten Saison das Double. Mit einem guten Mix aus gestandenen und jungen Spielern gelang es ihm, eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Unter Fink erreichte der FCB zwei Mal hintereinander die Champions League und den Meistertitel. Nach seinem unrühmlichen Abgang mitten in seiner dritten Saison übernahm sein Assistent Heiko Vogel den Trainerposten.
Auch Vogel feierte einige Erfolge und gewann sogleich das Double. In der Champions League elimierte er mit dem FCB Manchester United und schied erst in den Achtelfinals gegen Bayern München aus. Nach diesem unglaublichen Erfolg konnte er aber die Erwartungen nicht mehr erfüllen und wurde durch Murat Yakin ersetzt.
Dieser holte zwei Meistertitel und erreichte in der Europa League sogar den Halbfinal. Doch besonders national erinnerte sein Spielstil stark an Christian Gross; diese Tatsache kostete ihn schliesslich den Trainerposten beim FCB.
Im folgenden Jahr verpflichtete der FC Basel den Wandervogel Paulo Sousa. Unter ihm wurde man souverän Meister und qualifizierte sich in der Champions League sogar für die Achtelfinals, nachdem man Liverpool ausschalten konnte. Doch auch bei Sousa wurde es neben dem Platz zunehmend unruhig, sodass er ebenfalls nach nur einem Jahr gehen musste.
Dank diesen vierTrainern konnte der FCB fünf Meistertitel in Folge feiern - eine Marke, welche bisher in der Schweiz unerreicht ist.
Urs Fischer
Im Sommer 2015 stiess FCZ Urgestein Urs Fischer zum FCB. [ Fortsetzung folgt ... ]
Clubinfos
Voller Name
Fussballclub Basel 1893
Gründungsdatum
15 November 1893
Clubfarben
Rot-Blau
Stadion
St. Jakob-Park (Joggeli)
Trainer
Raphael Wicky
Präsident
Bernhard Burgener
Budget
ca. 100 Mio. Franken
Clublogo
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Gründungsaufruf 1893
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Meistertitel
1953, 1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1977, 1980, 2002, 2004, 2005, 2008, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
Pokaltitel
1933, 1947, 1963, 1967, 1975, 2002, 2003, 2007, 2008, 2010, 2012, 2017
Internationale Erfolge
Champions League
2002 (Zwischenrunde)
2008 (Gruppenphase)
2010 (Gruppenphase)
2011 (Achtelfinal)
2013 (Gruppenphase)
2015 (Achtelfinal)

Europa League
2006 (Viertelfinal)
2013 (Halbfinal)
2014 (Viertelfinal via CL)

Weitere Erfolge
UI-Cup-Finalist 2001
Alpencupsieger 1969, 1970, 1981